Zürcher Prämierung das erste Mal im Haus der Farbe
Einen nicht ganz leicht zu bearbeitenden Untergrund hatten die Malerlernenden für den Zürcher Berufswettbewerb zugeschickt bekommen, nämlich einen Bauhelm. Die Teilnehmenden aus dem 1. Ausbildungsjahr hatten die Aufgabe, diesen in Schwarz und Weiss zu gestalten, inklusive eines Bunttones auf nicht mehr als 10 Prozent der Fläche. Die Lernenden im 2. Ausbildungsjahr brachten geometrische Formen im komplementären Kontrast auf und diejenigen im 3. Ausbildungsjahr konnten die Gestaltung frei wählen. Allen Aufgabenstellungen gemeinsam war, dass das Thema «Baustelle» einfliessen musste und keine Anwendung einer Airbrush erlaubt war.
Kreativität auf Helme gebracht
Die Prämierung fand nach langen Jahren in der ETH Zürich zum ersten mal im Haus der Farbe statt. Irene Meli, die Präsidentin des Verbands Zürcher Malerunternehmen, begrüsste die Anwesenden. «Ihr habt wieder super Sachen geleistet», lobte sie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wettbewerbs. Diese hätten ihre Kreativität auf die Helme gebracht und es mache immer wieder Freude, sei aber nicht ganz einfach, die Arbeiten zu bewerten. Die Mitglieder des Bewertungskomitees sind Fabian Wehrli, Giusi Biacchi, Andy Koch, Beni Nussbaum und Irene Meli.
Weiterbildungen warten
Marcella Weber-Di Gabriele vom Haus der Farbe motivierte die Lernenden dazu, nach erfolgreichem QV eine der Weiterbildungen zu besuchen, die ihre Institution anbietet. Dann übernahm Fabian Wehrli. Er rief die fünf Besten pro Lehrjahr auf und überreichte ihnen einen Gutschein. Auf den Ausstellungstischen hatte es auch Helme, die nicht bewertet werden konnten, weil sie zu spät eingereicht worden waren. Das sei sehr schade, sagte Wehrli.
Text und Bilder: Raphael Briner